Ingeborg Zweymüller Galéria 2010

Dr. Roswitha Straihammer megnyitja a Badeni          kiállításom 2010                                                     Köszönet a fotókért és a közreműködésért Fazakas Csabának és a Tompa családnak.

Dr. Roswitha Straihammer, Ingeborg Zweymüller  a kilencven éves galériás 2010

megnyitó közönség

Kiállítási enteriőr I.

Kiállítási enteriőr II.

Kiállítási enteriőr III.

Megnyitó előtt I.

Megnyitó előtt II.

Megnyitó előtt III.

Megnyitó előtt IV.

Megköszönöm a meghívást

Pályi Péter és Kozsan Kriszta a Badeni megnyitón

Toni Stanggl és felesége Straubingbol a Badeni megnyitón 2010

Seine bekanntesten Werke beschäftigen sich mit der Darstellung perspektivischer Unmöglichkeiten, optischer Tauschungen und multistabiler Wahrnehmungsphänomene. Man sieht Objekte oder Gebaude, die auf den ersten Blick natürlich  zu sein scheinen, auf der zweiten aber vollkommen widersprüchlich sind.

Eschers Welt ist für Vásárhelyi von Bedeutung, dies zeigt ja auch seine intesive Beschäftigung mit dem Werk vo Escher: 1998 war er auch Organisator und Ko – Kurator einer Escher-Ausstellung unter dem Titel „Hommage à M. C. Escher“ in Ungarn (Budapest, Miskolc) und Japan (Tokyo).

Vásárhelyi hat Eschers Arbeit und die Kommentare studiert, die Welt von Eschers Grafik hat sich ihm geöffnet.

Das ist ungewöhnlich, denn für viele ist Eschers bildnerische Welt zwar interessant, bleibt jedoch verschlossen. Sie öffnet sich eher dem Wissenschaftler als dem Künstler, und so ist Vásárhelyi auch nicht in Richtung der Kristallographie, der Wissenschaft von der Kristallen ihrer Struktur und Entstehung bzw. Herszellung und ihrer Eigenschaften gefolgt, sein Augenmerk liegt auf dem Spiel von Symmetrie und Assymetrie.

Kommen wir nun zu den Begriffen Raum und Wirklichkeit.

Ein Gebäude ist immer dreidimensional. Wenn wir um das Gebäude gehen, sehen wir immer neue Details.

Auch wenn ein Photo eines Gebäudes den den Gesamteindruck wiedergeben kann, benötigen wir  dennoch eine Reihe von Photographien aus vercshiedenen Positionen, um das Gebäude in Zusammenhang mit dem umgebenden Raum zu erfassen.

Es ist wesentlich, ein Gebäude von innen und außen zu sehen, wobei diese Grenze nicht zu streng gesehen werden sollte – gerade japanische Architekten entwarfen Gebäude, bei denen Innen-und Außenraum ineinander fließen. Aber nicht nur Japaner, denken wir an den großen Frank Lloyd Wright.

Auch Vásárhelyi spielt mit verschiedenen Standorten, mit verschiedenen Räumen:

Seine Straßen führen ins Nichts, wir können die Treppen nur hinaufgehen, wenn wir gleichzeitig hinabgehen, wenn wir glauben, im Schutz einer Ecke zu stehen, öffnet sich diese plötzlich keilförmig, Innen – und Außenraum haben keine klaren Abgrenzungen.

Es ist als würden wir durch eine wirtuelle Welt schlendern, als müßten wir überraschende Erfahrung einer Stadt in der Stadt machen.

Sie sehen auch hier die Aktualität der Kunst von Vásárhelyi, denn wie oft gewinnen wir durch die Möglichkeiten der modernen Technik, insbesondere der modernen Kommunikationstechnik den Eindruck, dass es eine Parallelwelt im wirtuellen Raum gibt, die neben uns und unseren tatsächlichen Umwelt existiert.

Die am meisten gestellte Frage bei der Betrachtung eines Kunstwerkes: was stellt es dar?

Ein gute Frage, solange das Werk gegenständlich ist – aber selbst dann suchen wir immer auch nach einer versteckten Bedeutung in der Darstellung, nach der Bedeutung die unterhalb der Oberfläche liegen könnte.

Wir fragen uns: was wollte der Künstler uns mitteilen, welche Gefühle stecken in den Figuren und Objekten? Welche augenscheinlichen Merkmale weisen uns den Weg zu dem, was darunter liegt?

Wir als Betrachter spielen die Rolle von Detektiven, Psychologen oder sigar Spürhunden auf de Suche nach Schlüsseln, die uns helfen, die Bedeutung dahinter zu entdecken und begreifen.

In Vásárhelyis Bildern sehen wir Objekte oder Gebäude, die auf den ersten Blick natürlich zu sein scheinen, auf dem zweiten aber vollkommen wiedersprüchlich sind.

Wir sehen abstrakte Figuren, perspektivische Unmöglichkeiten und optische Täuschungen, wir sehen das Paradoxe und Mystische, wir sehen kunstvolle Illustrationen.

Welche Schlüssel stehen uns nun zur Verfügung, um in die Welt von Antal Vásárhelyi zu gelangen?

Ich würde Begriffe Architektur – Symmetrie und Struktur – Raum und Wirklichkeit sowie – Zeit nennen.

Architektur wird oft bezeichnet als angewandte Kunst, während Malerei und Skulptur für sich selbst stehen und keinem Zweck außerhalb der eigentlichen Kunst dienen.

Auch wenn diese rigide Unterscheidung nicht einheitlich betrachten werden sollte, ist es doch unüblich, architektonische Konstruktionen als Ausdrucksmittel für künstlerische Arbeiten zu verwenden.

Vásárhelyis architektonische Kunst ist ungewönlich, doch können wir Parallelen im russischen Kontruktivismus in der 30-iger Jahren erkennen – denken wir etwa an Chernikovs architektonische Phantasien.

Übersehen wir aber dabei nicht den großen Unterschied zwischen beiden: während Chernikov eine Art von Pseudoarchitektur entwickelte – niemand würde seine Pläne  und Bauten tatsächlich realisieren, obwohl sie nicht vollkommen unrealistisch sind, so befindet Antal Vásárhelyi eindeutig im Reich des Phantastischen.

Wenn wir uns den Begriffen Symmetrie und Struktur zuwenden, stellt sich für mich eine weitere Assoziation ein:

Denken sei an M. C. Escher

Und so kommen wir zum letzter Begriff, der für mich wesentlich zum Verständnis der Kunst von Vásárhelyi ist: die Zeit.

Nehmen sie sich Zeit, um die Bilder zu betrachten: Der Blick durchstreift die Landschaft, sie entdecken Fenster und Korridore, Zimmer, Dächer und Giebel, Terrassen, Gärten und Hallen, eine Fülle von Details breitet sich vor Ihren Augen aus.

Die Formen können sich wiederholen, aber gerade diese Wiederholung der Formen, das Auftauchen und sie stete Wiederkehr von Motiven, ihr Hervortreten und ihr Verschwinden vermitteln uns ein besonderes Gefühl von Zeit, nämlich ein Gefühl stillstehender Zeit, Zeitlosigkeit.

Wir versinken in dieser Zeitlosigkeit, di ich hier Bildzeit nennen möchte – die Zeit des Künstlers, des Kunstwerkes und Betrachters.

Man mag Vásárhelyi mit anderen Künstlern vergleichen, aber der Künstler der Häuser hat sich und sein Haus gefunden, er ist darinnen zu Hause, auch wenn es – um es mit einem Ausdruck von Umberto Eco zu sagen – ein offenes Kunstwerk ist, an dem Vásárhelyi immer noch weiterarbeiten wird.

Dr. Roswitha Straihammer

05. 11. 2010. Baden bei Wien

a Badeni kiállítás meghívója

Von Sandra Sagmeister írása

Von Sandra Sagmeister írása

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